"Das einzige was Sie brauchen, ist ein Kopf zum Denken und eine gewisse Hartnäckigkeit."
(Günter Faltin 2008)
"Entrepreneurship Education ist ein prozessartiger Ansatz, in dessen Zentrum steht, den Unternehmergeist und die Eigeninitiative zu fördern und zu fordern."
(Johannes Lindner 2005)
"Entrepreneurship creates more entrepreneurship."
(William Bygrave 2000)
"Die überwältigende Mehrheit der erfolgreichen Innovationen verwertet Veränderung."
(Peter Drucker 1985)
"Die Krankheit unserer heutigen Städte ist das traurige Resultat unseres Versagens, menschliche Grundbedürfnisse über wirtschaftliche und industrielle Forderungen zu stellen."
(Walter Gropius)
"Aut viam inveniam aut faciam."
(Hannibal Barca)
"Success is the ability to go from failure to failure without losing your enthusiasm."
(Winston Churchill)
"The man with a new idea is a crank – until the idea succeeds."
(Mark Twain 1897)
"Einfache Ideen stehen meist erst am Ende, nicht am Anfang eines Denkprozesses."
(Günter Faltin 2008)
"Je mehr Vergnügen du an deiner Arbeit hast, desto besser wird sie bezahlt."
(Mark Twain 1889)
"Vom Handwerk kann man sich zur Kunst erheben.
(J.W. von Goethe)
"The key to success is not information. It’s people."
(Lee Iacocca 2007)
"Get all the education you can, but then, by God, do something!"
(Lee Iacocca 2007)
"Ob es in der Zukunft eine nachhaltige Wirtschaftsweise gibt, wird auch in der Schule entschieden. Denn alle Arbeitnehmer und Unternehmer der Zukunft sind heute in der Schule."
(Johannes Lindner 2005)
"Um ein Ding so zu gestalten, dass es richtig funktioniert, muss sein Wesen zuerst erforscht werden; denn es soll seinem Zweck vollendet dienen, das heisst, seine Funktion praktisch erfüllen, haltbar, billig und schön sein."
(Walter Gropius 1956)
"Wer heute noch in der Wirtschaft Innovation und Wachstum verknüpft, ist ein Selbstmord-Attentäter. Wir fragen zu oft, was neu, und zu wenig, was gut ist."
Ich hatte die Gelegenheit, mit Pietro Morandi (von der hiesigen Zürcher Hochschule der Künste ZHDK) vor dem Workshop "Diversity drives innovation" Mittag zu essen. Die Themen unseres angeregten Gesprächs - eine Frage die uns beide derzeit sehr beschäftigt: wie kann man die "awareness" für Entrepreneurship gerade im Bereich Ausbildung erhöhen - finden sich in den Aussagen von Morandi wieder. Ich möchte an dieser Stelle zwei grundlegende Aussagen aus dem Workshop festhalten:
++ Ausbildungsstätten als Zurichtungsstätten der abhängigen Beschäftigung Ausbildungsstätten sind Zurichtungsstätten der Sozialisation: Menschen werden "zugerichtet", um bestimmen Rollenerwartungen zu entsprechen / das öffentliche Bildungssystem als Schmiede und Produktionsstätte von Angestellten - wenn dies gelungen ist, müsste es auch möglich sein, das Gegenteil zu bewirken, nämlich das Bildungssystem als Produktionsstätte für Entrepreneure. Dabei sind Lehrpersonen und Curricula entscheidend, denn Entrepreneurship kann schwierig vermittelt werden von Personen, die 25 Jahre lang angestellt waren.
Mein Lieblingszitat aus diesem Workshop ist sicherlich: "In der Schule müssen Lehrpersonen sein, die nicht gerade einen Anfall kriegen, wenn Entrepreneure und Leute, die an dieser Thematik interessiert sind, sich melden." Die Wortwahl mag zwar anfangs ein Schmunzeln hervorrufen, tatsächlich ist diese Aussage leider sehr nah an der Realität.
++ Transdiszipliäre Ansätze als Wege zu Entrepreneurship Eine weitere, meines Erachtens sehr treffende Aussage, ist die, dass an den Universitäten die Wissensgebiete wie "Gärtchen" oder Zuständigkeitsbereiche abgesteckt werden. Fachliche Grenzen konstituieren sich aus einer sozialen Logik und keiner wirklichen Sachlogik. Wenn wir diese Grenzen überschreiten wollen, sagt Morandi, müssen wir verstehen, dass dahinter soziale Prozesse stehen. Daher müssen wir bei dieser Grenzüberschreitung klar machen: Was wollen wir zeigen, warum lohnt es sich, was haben die Akteure davon. Meiner Meinung nach sind diese transdisziplinären Ansätze von Morandi ein ganz entscheidenes Element für Entrepreneurship - gerade im Hochschulbereich, wo viele Studienfächer als "praxisfern" und "brotlose Kunst" (zu unrecht!) beschimpft werden, in denen aber unglaublich viel Potential zur Lösung der aktuellen ökonischen, ökologischen und gesellschaftlichen Probleme steckt.
Wen dieses Thema mehr interessiert: ich werde demächst hier die Podiumsdiskussion besprechen, an der Pietro Morandi ebenfalls beteiligt war.
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desiree.jaeger@entrepreneurship.ch